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Blues

Der Blues ist ein paarweise, im 4/4-Takt getanzter Gesellschaftstanz afrikanischen Ursprungs. Er wurde in den 20er Jahren in den USA entwickelt.



Geschichte

Wie schon erwähnt, entstand der Blues in den USA. Jedoch erreichte er nie den Charakter eines typischen Gesellschaftstanzes - wie sie auf Bällen in großen Sälen getanzt werden. Das liegt daran, dass der Blues sehr viel enger und langsamer getanzt wird; daher sieht man ihn hauptsächlich zu privaten Anlässen oder in kleineren Musikbars o.Ä. und nicht auf öffentlichen Veranstaltungen (wie Tanzbällen). Dadurch blieb der Blues strenger an die ursprünglichen, afrikanischen Bewegungsformen gebunden, beispielsweise dass er auf deutlich kleinerem Raum getanzt werden kann oder in der Bewegung der Hüften.



Technik

Das Problem bei der Technik des Blues ist, dass zwei sich eigentlich fremde Tanzpartner, die den Grundschritt technisch richtig ausführen, eigentlich keinen Blues tanzen. Man kann den Blues auch nicht wirklich "erlernen".
Der Blues ist ein sehr intimer Tanz und setzt daher viel Körperbewusstsein, Kreativität, Ausdruckskraft und die Fähigkeit zur Interpretation voraus.

Es gibt beim Blues keine Figuren und man kann mit einer bequemen Haltung praktisch nichts falsch machen. Man lernt ihn zwar ganz normal in Tanzschulen, tanzt ihn jedoch meist nur mit dem Partner oder engen Freunden.

Der Grundschritt besteht eigentlich nur aus einem von beiden Partnern in die gleiche Richtung ausgeführten Seitwärtsschritt, der in beliebige Richtung gemacht und kombiniert werden kann.



Musik

Man tanzt den Blues meist auf Liebeslieder:

- Rod Stewart - Have I Told You Lately
- Duran Duran - Ordinary World
- Christian Wunderlich - Real Good Moments
- George Michael - One More Try
- Ronan Keating - The Way You Make Me Feel
- Bad English - When I See You Smile
- Silbermond - Das Beste
- Air Supply - Here I am



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